Der Steuerpflichtige Bernd Grimm verstarb am 19.12.2018,

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Gefragt 13 Mär von 5512e Steuerfrage.de-Newcomer (120 Punkte)
Was gebe ich bei gemeinsamer Haushaltführung an?

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Beantwortet 13 Mär von e80f2 Steuerfrage.de-Newcomer (600 Punkte)

Die Aufgabe, die letzte Steuererklärung für den Verstorbenen zu erstellen, liegt nicht bei allen Hinterbliebenen, sondern lediglich bei dem oder den Erben.

Als Beispiel: Die Mutter von zwei Kindern stirbt und hinterlässt ihrem noch lebendem Ehemann alles, so muss dieser die Einkommensteuererklärung machen.

Gibt es eine Erbengemeinschaft, so muss diese die Aufgabe erledigen. Sie kann hierfür ein Mitglied der Gemeinschaft bestimmen oder einen Steuerberater beauftragen.

Die Einkommensteuererklärung beginnt mit dem ersten Tag des Veranlagungjahres - also dem 1.Januar - und endet mit dem Todestag.

Ist dies der 2. Januar, so bezieht sich die Einkommensteuererklärung tatsächlich nur auf zwei Tage. Ist es der 31. Dezember, handelt es sich im Prinzip um eine normale Erklärung.

Fast immer erwirtschaftet der Verstorbene allerdings noch Einkünfte, obwohl er bereits gestorben sind. Dabei kann es sich beispielsweise um Zinseinnahmen oder Beteiligungen handeln. Für diese Art der Einkünfte gilt: Es ist eine gesonderte Feststellungserklärung (aber nur wenn es sich hierbei um eine Erbengemeinschaft handelt) zu erstellen.

Im Prinzip handelt es sich dabei nur um eine leichte Variation der typischen Einkommensteuererklärung. Mit diesem Dokument kann das Finanzamt die zusätzlichen Einnahmen auf die Erben verteilen.

Die Steuererklärung wird also bis zum Tag des Todes so geführt, wie die Jahre zu vor aus.

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